Grenzgang Büscheme - Dittiche

Dittigheim rückt bei der Gemarkungsgrenze Büscheme kräftig auf die Pelle. Ganz nah ran. Auf dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsländes, den benachbarten flurbereinigten Äckern auf Dittigheimer Gemarkung gibt es den historisch alten dreiseitigen Gemarkungsgenzstein Bischofsheim-Dittigheim-Grünsfeld nicht mehr zu sehen. Der steht nun vor dem Büschemer Schloss. Dafür finden sich im Taubental (Dawerdle) umso mehr Grenzsteine. Direkt am Wegrand stehend. Der Weg zu Dittigheim gehörend. Die Tauberbegradigung führte ebenfalls zu Verlusten bei der Gemarkungsbesteinung. Die Wiesen auf der rechten Tauberseite sind steinlos. So entgeht einem leider der konkrete Nachvollzug, wie die Gemarkungsgrenze aus dem Taubertal heraus Richtung Büscheme umschwenkt, Büscheme nahe kommt. Bis an die leichte Radiuskrümmung der Tauber.

 

Auf der linken Tauberseite finden sich im Wiesenbereich drei Gemarkungssteine. Zwei zeigen die Grenzlinie bis zur Tauber. Der andere in Blickrichtung Höhberg. Die Gemarkungsgrenze bleibt allerdings unterhalb des Höhbergs. Entlang des alten Dittwarer Weges. Überschreitet sogar die heutige Landesstraße. Wie der große Gemarkungsstein von 1863 beweist. Wohl auch der jüngste aller Büschemer Gemarkungssteine. Dann macht sich die Grenze auf den Weg nach Dittwar. Auf die Böschung hoch.

Dreieckiger Stein Büscheme-Grünsfeld-Dittiche; Dreimärker

 

 


 

Der Truppenübungsplatz kennt die Gemarkungsgrenze zwischen Büscheme und Dittiche: Er bleibt auf der Büschemer Seite.


 



 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemarkungsgrenze Büscheme - Dittiche entlang des Dittwarer Pfades